Prof. Hermann Dornhege

40 Jahre Fotografie – New York Times Magazine, Geo, Focus, Vanity Fair, FAZ, Münster School of Design

Nach seinem Studium der Fotografie bei Pan Walther und Ulrich Mack in Dortmund, sowie Zeitschriftengestaltung bei Willy Fleckhaus in Wuppertal, arbeitete Hermann Dornhege zunächst als Fotojournalist für Printmedien im In- und Ausland: u.a. FAZ-Magazin, GEO, Stern, Merian, Vanity Fair, New York Times Magazin. Es folgte eine Festanstellung als Redaktionsfotograf beim Magazin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung mit längeren Aufenthalten in Asien, im Nahen Osten und der Arabischen Halbinsel.

Darüber hinaus Arbeiten im Bereich Unternehmenskommunikation von internationalen Großunternehmen: u. a. Aventis, Aral, Audi, Hoechst.

Für seine Arbeiten ist er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden.

Von 2003 bis 2021 lehrte er als Professor Fotografie an der heutigen Münster School of Design – MSD


Biografie

Arbeitswelten, Familie, Körper, Liebe, Schönheit, Glaube, Schmerz und Tod, Leidenschaften, gesellschaftliche Randzonen, sexuelle Ausrichtung, Lebensentwürfe …

Fotografie bietet die Möglichkeit, die Welt und sich selber zu befragen. Mit Fotografie als sozialwissenschaftliches Werkzeug kann ich eine eigene Position und gesellschaftliche Haltung beziehen.

Allerdings reicht eine inhaltliche Position alleine noch nicht aus. Da ich mich als „Vermittler“ verstehe, sollen meine Fotos die Betrachter erreichen und sich ihnen nicht verweigern – jedoch ohne sich anzubiedern. Vorhandene Sehgewohnheiten und Klischees sollten nicht kritiklos reproduziert werden. Es gibt also immer dieses Spannungsfeld zwischen den Inhalten und der Autonomie des Fotos. Was muss ein Foto leisten können? In welchem Kontext wird es verwendet? Gibt es überhaupt feststehende Kriterien für das „gute“ Foto? Oder sind die jeweils „angemessenen“ die besten Fotos?

Genres wie News-, Reportage-, Dokumentar-, Werbe- und auch Amateur-Fotografie existieren nicht sortenrein nebeneinander, sondern mischen sich in den verschiedenen Nutzungen für Zeitschriften, Galerien und Museen, Kampagnen –  aber auch für Facebook und Instagram.

Fotografie ist ein Haus mit vielen Zimmern, jedes ist anders, jedes hat seine eigenen Regeln und Bedingungen, aber sie sind alle miteinander verbunden und es ist bereichernd sie zu entdecken. Nichts ist so spannend wie der Blick auf unsere vielschichtige Welt!


Schwerpunkte

Bildjournalismus

Editorial-Fotografie

Dokumentarfotografie

Unternehmenskommunikation


40

Jahre Berufserfahrung

18

Jahre Lehrtätigkeit an der Münster School of Design

10

Jahre Arbeit für das FAZ-Magazin

23

Buchveröffentlichungen


Publikationen (Auswahl)

»Auf Tucholskys Spuren – Ein Pyrenäenbuch«, 1985 – Ellert & Richter, Hamburg

»Türkei«, Keysersche Verlagsbuchhandlung, München, 1988

»China«, Keysersche Verlagsbuchhandlung, München, 1989

»Indien«, Keysersche Verlagsbuchhandlung, München, 1990

»Jerusalem«, Benziger Verlag, Zürich, 1992

»Igor Sacharow-Ross«, Monografie, Prestel-Verlag, München, 1993

»Istanbul«, Benziger Verlag, Zürich, 1995

»Achtung! Natur!« : Ausstellungkatalog / Ausstellungskonzept ; Young Professionals Horizonte Zingst, 2010

»Love is a stranger?« Ausstellungkatalog / Ausstellungskonzept, MSD, 2015

»101« einhunderteins Arbeiten aus den Fotografie-Seminaren von Prof. Hermann Dornhege, 2019

Preise & Awards

1986 Premio Roma Fotografia

1987 The Art Directors Club New York Merit Award

1988 Kodak European Photographic Award

1990 The Art Directors Club New York Merit Award


Mein Portfolio