Heiner Müller-Elsner

Fotograf

Heiner Müller-Elsner fotografiert seit mehr als 34 Jahren im In- und Ausland zum einen für Redaktionen wie GEO, STERN, NATIONAL GEOGRAPHIC, SPIEGEL, MERIAN und viele weitere, sowie für internationale Forschungseinrichtungen, Institute und Unternehmen. Für seine Kunden reiste er bereits in mehr als 65 Länder auf 5 Kontinenten. Im wahrsten Sinne des Wortes noch weiße Flecken sind die Arktis und die Antarktis. Durch seine langjährige Erfahrung ist es ihm möglich, auch die kompliziertesten Themen fotografisch umzusetzen. Unabdingbar für eine erfolgreiche Bildstrecke oder ein Einzelfoto ist eine möglichst gute Planung, Geduld und Leidenschaft. Neben der Auftragsfotografie verfolgt Heiner Müller-Elsner auch eigene Projekte, bei denen Zeit und Aufwand keine große Rolle spielen sondern die Freude am unabhängigen Arbeiten.

Biografie

Seit einer Reise mit 14 Jahren nach New York wollte ich Fotograf werden. Anfang der 1970er Jahre wußte ich das noch nicht, aber die enttäuschenden Ergebnisse aus dem Fotogeschäft mit wahllos angeschnittenen Vergrößerungen haben mich nachhaltig geprägt. Ich wußte genau, was ich wie und bei welchem Licht fotografiert hatte und die Abzüge zeigten all das nicht. Durch einen glücklichen Zufall lernte ich nach meinem Abitur einen Zeitschriftenfotografen kennen, der immer mal wieder Hilfe bei seinen Produktionen benötigte. Nach einer weiteren Assistenz bei einer Fotografin machte ich mich nach gut 2 Jahren als freier Assistent selbständig und arbeitete fortan für zahlreiche Fotograf:innen: Mode, Reise, Auto, Werbung, Industrie, Stills und Reportage. Ich lernte einen „GEO-Fotografen“ kennen und wir machten zusammen mehrere Reportagen. Irgendwann habe ich meinen „Lehrmeister“ so genervt, dass er mich an GEO weiterempfohlen hat. Dadurch bekam ich einige, kleinere Aufträge von der Redaktion und nach nicht einmal einem 1/2 Jahr den ersten „richtigen“ Auftrag, eine Reportage über Lego. Ich hatte Glück, die Redaktion erwartete keine großartige Reportage. Am Ende meiner Präsentation bekam ich sehr freundlichen Applaus von den Redakteur:innen und meine Fotos wurden umfangreicher gedruckt als ursprünglich geplant.

Dann kam eins zum anderen. Andere Magazine wurden auf mich aufmerksam und ich hatte kaum Zeit, zu Hause meine Wäsche zu waschen und Filme für die nächste Reise zu kaufen.

Seit meinen Anfängen in der professionellen Fotografie sehe ich „die Welt“, bin an vielen Orten zu denen man normalerweise keinen Zutritt hat, treffe sehr unterschiedliche und interessante Menschen, versuche mir von Wissenschaftler:innen ihr Spezialgebiet in verständlicher, nicht wissenschaftlicher Sprache erklären zu lassen (was nahezu immer maximal 2 Minuten klappt, dann ist es wieder Wissenschaft mit allen möglichen Fachausdrücken und schlackernden Ohren auf meiner Seite).

Mein wahrscheinlich schwierigster Auftrag ist bis heute „Vakuum“ und meine liebste Reportage war über die russische Raumfahrt Anfang der 1990er Jahre. Es war die
Erfüllung eines Kindheitstraumes. 1969 saß ich vor dem Fernseher als die Amerikaner auf dem Mond landeten und dann einmal den Kosmonauten beim Training über die Schulter schauen, den Bau von Sojus-Raketen beobachten und den Start einer Rakete in Baikonur erleben; unfassbar. Unfassbar, und das jedesmal aufs Neue.

Schwerpunkte

Mein fotografischer Schwerpunkt ist die „Leidenschaft“.

34+

Jahre Begeisterung/Erfahrung

175+

Reportagen

500+

Doppelseiten

65+

Länder